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(16.01.2019)

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Das Ausstellungsgespräch „Trans* in der Arbeitswelt“ fand am 16.01.2019, 17 Uhr in der Volkshochschule Leipzig statt.

Das Programm:

  • Eröffnung
    • Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt
    • Kathrin Darlatt, Gleichstellungspolitische Referentin der Stadt Leipzig
  • Input:
    • „Lebensrealitäten von Trans*Personen“,  Stefanie Krüger (RosaLinde Leipzig e.V.)
    • „Gewerkschaft/ Arbeitsrecht/ Arbeitsumfeld“, Jenny Renner (u.a. LSVD, Gewerkschafterin, ZDF-Fernsehrätin).

Im Anschluss berichtet Elisabeth Adler vom Projekt „Open Saxony“ (Netzwerk für Demokratie und Courage) über Erfahrungen bezüglich der Öffnung von Unternehmen zu Diversity-Themen. Danach gab es Raum für Fragen, weitere Erfahrungen sowie Diskussion zum Thema.

Die Wanderausstellung Trans* in der Arbeitswelt ist vom 16.01.2019 - 27.03.2019 in der Volkshochschule Leipzig zu sehen. Sie entstand unter der künstlerischen Leitung der Fotografin Anja Weber entstanden und besteht aus 12 Einzelporträts von transgeschlechtlichen Menschen. Die Fotos der Ausstellung zeigen Personen in ganz unterschiedlichen Berufen und Arbeitsumfeldern: in Büros, Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, als Lehrende, als LKW-Fahrende. Die Bilder laden ein, über die Lebensgeschichten, Diskriminierungs- und Erfolgserfahrungen transgeschlechtlicher Menschen nachzudenken. Wir laden herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen.

Trans* ist als Oberbegriff für transgeschlechtlich, transgender, transsexuell, transident etc. zu verstehen und schließt alle Menschen ein, die sich nicht (nur) mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Das „*“ steht für eine Vielzahl an Geschlechtsidentitäten, also für mehr als nur Frau und Mann.

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Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt Leipzig (KOWA), des Gleichstellungsbüro der Universität, des Gleichstellungsreferates der Stadt, der Volkshochschule und dem Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig.

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(18.10.2018)

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Eröffnung der Wanderausstellung „Trans* in der Arbeitswelt im Foyer des Augusteums der Universität Leipzig.

In der Fotoausstellung „Trans* in der Arbeitswelt“ sind zwölf Einzelporträts transgeschlechtlicher Menschen in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld zu sehen, die den Mut haben, sich öffentlich mit ihrem Bild und Namen zu zeigen.

Die Ausstellung unter der künstlerischen Leitung der Fotografin Anja Weber lädt ein, über die Lebensgeschichten, Diskriminierungs- und Erfolgserfahrungen transgeschlechtlicher Menschen und ihrer Situation im Arbeitsleben nachzudenken.


Das Programm:

  • Eröffnung
    • Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt
    • Kathrin Darlatt, Gleichstellungspolitische Referentin der Stadt Leipzig

  • Impuls zu "Trans* in Arbeitswelt"
    • Silvia Rentzsch, Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.

Die musikalische Untermalung erfolgte durch das Trio Holzklang.

Eindrücke:
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Die Organisation der Veranstaltung sowie der Ausstellung erfolgte in Kooperation mit der Gleichstellung der Uni Leipzig, dem Referat für Gleichstellung der Stadt Leipzig sowie dem Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (FraGes) an der Uni Leipzig.

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(03.12.2018)

Anlässlich des Dies Academicus der Universität Leipzig organisierte die KOWA Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Betrieblichen Gesundheitsamanagement der Universität Leipzig folgende Veranstaltung:

"Wie erlebe ich Wertschätzung in meinem Arbeitsalltag an der Universität Leipzig?"

Ablauf:

  • Begrüßung
  • Schlaglicht I
    • Werschätzung und Gesundheit, Dr. Sabine Korek und Charlotte Mantz (Praktikantin), Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Schlaglicht II
    • Wertschätzung im kulutrellen Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien, Dr. Alexander Yendell, Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
  • Erfahrungsaustausch zu drei Fragen in Kleingruppen
    • Was bedeutet Wertschätzung für mich?
    • Wer ist verantwortlich für Wertschätzung?
    • Was kann die Universität tun/was kann ich selbst tun?
  • Zusammenfassung im Plenum
  • Verabschiedung

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(10.09.2015)

Um auf das Thema duale Berufsausbildung nach Studienabbruch aufmerksam zu machen, lud die Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt Leipzig im Rahmen ihres Projektes „Plan B“ am 17.09.2015 zu Vorträgen, Podiumsdiskussion und Erfahrungsaustausch ein. 57 Interessierte aus verschiedenen Institutionen wie z. B. den Leipziger Hochschulen, der Agentur für Arbeit, den Kammern und Gewerkschaften kamen zum vierstündigen Fachtag im Leipziger Volkshaus.

Mit wem haben wir es eigentlich zu tun, wenn wir über Studienabbrechende reden? Wie ist das Image von Studienabbrechenden auf Seiten der Unternehmen und welche Erfahrungen gibt es in Betrieb, Berufsschule und in der Beratung? In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven beantwortet. Julia Ebert vom DZHW benannte Zahlen und Fakten und brachte etwas Licht in die „Black Box“ Studienabbrecher und deren Motive. Einige spannende Fragen, z. B. welche Unterschiede es bei den Geschlechtern gibt und wie lang der Prozess des Studienabbruchs dauert, wird sie allerdings erst 2016 beantworten können, wenn die Ergebnisse der aktuellen Studie vorliegen. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Handwerkskammer, der Stadt Leipzig, einer Berufsschule und einem Auszubildenden, der ein Studium abgebrochen hat, wurden Studienabbrechende als gern gesehene Bewerber benannt – nicht nur bei Unternehmen, sondern auch in Berufsschulen. Bereits ein oder zwei in einer Klasse können weniger motivierte und leistungsstarke Schüler mitziehen. Es wurde ein sehr positives Bild von Studienabbrechenden gezeichnet, dass jedoch nicht immer zu dem eher negativen Selbstbild der Studienabbrechenden passt. Letzteres entsprach vor allem den Erfahrungen der Projekte Looping (Berlin) und Plan B (Leipzig), die u. a. Studienabbrechende beraten.

Deutlich wurde, dass diejenigen, die am Studium zweifeln oder bereits abbrechen mussten, häufig an Information, Beratung und Unterstützung interessiert sind, jedoch nicht immer gleich die richtige Anlaufstelle finden. Wege, sie in Kontakt mit Unternehmen und schließlich in eine duale Ausbildung zu bringen, sind zwar zum Teil vorhanden, jedoch nicht immer hinreichend bekannt. Hier besteht viel Potenzial für das Projekt „Plan B“ in der Region Leipzig vorhandene Angebote bekannt zu machen und verschiedene Formen der Ansprache von Studienabbrechenden und Unternehmen auszuprobieren. Im Rahmen eines weiteren Fachtags 2016 soll der Fokus darauf liegen, wie die beiden Gruppen einfacher in Kontakt kommen können und Übergänge vom Studienabbruch in eine duale Berufsausbildung kürzer gestaltet werden können.

Eindrücke:

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(22.09.2016)

Auf dem zweiten Fachtag innerhalbe des Leipziger Studienabbrecher-Projekts "Pan B - Durchstarten in die berufliche Zukunft" im September 2016 wurde die Frage in den Mittelpunkt gestellt, was eine duale Berufsausbildung eigentlich attraktiv für Studienabbrecher und Studienabbrecherinnen macht. 50 Teilnehmende hörten während der dreistündigen Veranstaltung dazu drei Vorträge und eine Podiumsdiksussion, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten.

Zunächst stellte Dr. Philipp Seegers Ergebnisse der Studienreihe "Fachkraft 2020" vor, in der Studierende zur Attraktivität beruflicher Bildung wissensschaftlich befragt wurden. Dabei zeigte sich u. a. eine deutliche Rangfolge bei der Attraktivität ganzer Berufsfelder: Am besten schnitten Organisation/ Verwaltung/ Büro, gefolgt von Medizin und Informationstechnologie ab, während Körperpflege, Bau und Reinigung azf den letzten Plätzen rangierten. Ergänzt wurden diese Ergebnisse von aktuellen Zahlen des Ausbildungsmarktes der Region Leipzig, wobei Gabriele Seifert und Frank Tanzmann von der IHK auch einen Blick auf den künftigen Fachkräftebedarf warfen. Dabei wurde deutlich, dass die beruflichen Wünsche der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher eher nicht in den Berufsfeldern liegen, in denen bereits jetzt großer Bedarf besteht. Unternehmen aus diesen Bereichen brauchen daher ein innovatives Ausbildungsmanagement. Der Vortrag von Dr. Gudrun Stahn zeigte daher Wege auf, wie ausbildende Betriebe ihre Attraktivität erhöhen können.

Auf besonderes Interesse stieß das sog. "Vignetten-Verfahren" der wissenschaftlichen Studie. Es ermöglichte sehr genau anzugeben, welche Faktoren eune deutliche Steigerung der Attraktivität von Berufsausbildung mit sich bringen und welche nicht. Erwartungsgemäß wurde die Ausbildung attraktiver, je besser sie vergütet wurde, eine Verkürzung machte sich ebenfalls positiv bemerkbar. Weniger vorhersehbar war, dass auch bei steigender Übernahmewahrscheinlichkeit die Attraktivität wuchs. Angenehme Bedingungen im Ausbildungsbetrieb, wie z. B. eine mittlere Mitarbeiterzahl zwischen 50 und 250, flache Hierarchien und flexible Arbeitszeiten, wirkten sich leicht positiv aus, während die Gestaltung der Berufsschulbedingungen keinen Einfluss hatte. Besonders anschaulich für das Publikum wurde es, weil die Wissenschaftler die Effekte in Euro pro Monat angeben konnten. So müsste das Reinigungsgewerbe z. B. rund 740 Euro mehr Lohn zahlen, um mit anderen Branchen an Attraktivität gleich zu ziehen.

In der anschließenden Diskussion wurde mit Vetretern von Kammern, Gewerkschaften und Unternehmen noch einmal die Frage aufgefriffen, für welche Berufsgruppen - wie z. B. die Notarfachangestellten - es besonders sinnvoll ist, Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher anzusprechen. Bei den Handwerksberufen ist es zwar aufgrund der Engpässe naheliegend, hier ist jedoch ein längerer Weg zurückzulegen, um ehemlaige Studierende dafür zu begeistern. Ein sicherer Arbeitsplatz in der Region ist dabei ein wichtiges Argument.

Das Programm im Einzelnen:

  • Begrüßung und Einführung
    Jana Wünsch, KOWA Leipzig/ Projekt "Plan B"
  • "Die Attraktivität beruflicher Bildung für Studienabbrecher"
    Vortrag, Dr. Philipp Seegers, Universität Maastricht
  • "Die Situation auf dem Arbeitsmarkt und der zukünftige Fachkräftebedarf in der Region"
    Vortrag, Gabriele Seifert und Frank Tanzmann, IHK zu Leipzig
  • "Ausbildungsmarketing im Hinblick auf die Zielgruppe Studienabbrecher"
    Vortrag, Dr. Gudrun Stahn, MA&T Organisationsentwicklung/ Projekt "ISABEL"
  • Erfahrungen aus dem Projekt "Plan B"
    Vortrag, Susan Wille, KOWA Leipzig/ Projekt "Plan B"
  • Podiumsdiskussion: "Wie sieht eine attraktive Berufsausbildung (nicht nur) für Studienabbrecher in der Region aus?"
    Mit: Sascha Hahn (IG Metall Berlin Brandenburg Sachsen), Sandra Lehmann (NOWEDA Apothekergenossenschaft), Tino Hantschmann (Handwerkskammer zu Leipzig), Manuel Kahlisch (Notarkammer Sachsen), Erik Wolf (DGB Leipzig-Nordsachsen, Moderation)

Für weitere Fragen zu der Veranstaltung oder zum Projekt "Plan B" steht Ihnen Jana Wünsch (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0341 - 97 30037) und Susan Wille (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0341 - 97 30037) gerne zur Verfügung.

Eindrücke:

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