Plan B(eruf) auch weiterhin erreichbar

Postkarte Keine Panik


Auch wir vom Projekt Plan B(eruf) mussten aufgrund der aktuell geltenden Regelungen zum Schutz vor dem Corona-Virus komplett auf Heimarbeit umstellen. Das hält uns aber nicht davon ab, auch weiterhin bei Fragen oder Anliegen als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Beratungsanfragen richten Sie am besten direkt per E-Mail mit einer Telefonnummer, unter welcher wir Sie erreichen können, an uns. So ist es auch möglich, telefonisch in einen gemeinsamen Austausch zu treten.

Bild E Mail Adressen neu

Wir hoffen sehr, dass sich die Situation bald wieder entspannt und wir zeitnah auch wieder vor Ort agieren können. Zudem befinden wir uns weiterhin in der Planung von Weiterbildungs- veranstaltungen, Arbeitskreistreffen und weiteren Angeboten. Denn: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Sobald es neue Informationen gibt, teilen wir diese über bekannte Kanäle wie Website, Facebook oder Mailverteiler. Bis dahin wünschen wir Ihnen allen, dass Sie bei bester Gesundheit bleiben und die Zeit gut überstehen.

 

 
Was Azubis in der Corona-Krise wissen müssen

Aufgrund der Corona-Pandemie sind derzeit viele Arbeitnehmer*innen und Azubis verunsichert. Häufige Fragen betreffen momentan anstehende Prüfungen oder auch eine mögliche Gefährdung des Ausbildungsplatzes. Die DGB-Jugend hat dazu auf ihrer Homepage eine umfangreiche Fragen-Antwort-Sammlung angelegt. Wichtigster Hinweis auf diesen Seiten: Es wird allen Auszubildenden, die am Ende ihrer Ausbildung sind, empfohlen, einen Antrag auf Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses zu stellen! Der Antrag muss schriftlich beim Ausbildungsbetrieb eingehen!

Für individuelle Fragen steht zudem der Service www.dr-azubi.de bereit. Hier gibt es die Möglichkeit, sich mit Fragen rund um die Ausbildung direkt und anonym an eine*n Online-Berater*in zu wenden.

Gern können Sie sich auch mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie gerade oder im Verlauf der nächsten Wochen einen Beratungsbedarf haben. Mit unserem Netzwerk unterstützen wir Sie gern.



Was ausbildende Unternehmen in der Corona-Krise wissen müssen

Viele ausbildende Unternehmen stehen in diesen Zeiten vor schwerwiegenden Fragen, die mitunter auch die Situation rund um ihre Auszubildenden, den Wegfall der Berufsschule oder die Verschiebung von Prüfungen anbelangt. Die Handwerkskammer zu Leipzig sammelt auf dieser Seite Informationen für Lehrlinge und Betriebe. Zudem wurden eine Corona-Hotline und ein Kontaktformular zur Corona-Krise eingerichtet. Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig hat ebenso Informationen aufbereitet. 

Die Linksammlung Arbeit und Wirtschaft der DGB Region Leipzig-Nordsachsen ist sehr ausführlich und fasst Links u. a. zum Kurzarbeiter*innengeld, zu Beratungsstellen oder auch zur Beschäftigung in der Quarantäne zusammen.

Betriebsvereinbarungen zur Pandemiebekämpfung oder zum Umgang mit der Corona-Krise sind auf folgenden Webseiten zu finden.

www.mitbestimmung.de/html/betriebsvereinbarungen-zur-13515.html
www.imu-boeckler.de/de/betriebsvereinbarungen-zur-corona-krise-17057.htm

Damit die Auswahl von Bewerber*innen trotz Kontaktbeschränkungen weiter erfolgen kann, sind Alternativen zum persönlichen Vorstellungsgespräch gefragt. Worauf Unternehmen bei Einstellungsinterviews auf Distanz achten sollten, lesen Sie hier.

Das Zukunftszentrum Sachsen hat digitale Weiterbildungsangebote zusammengefasst. Zahlreiche kostenfreie Online-Seminare werden derzeit von etlichen Anbietern offeriert. Die Suche lohnt sich, z. B. über XING.



Was Studierende und Exmatrikulierte in finanzieller Not in der Corona-Krise wissen sollten

Studierende, die durch die Coronavirus-Krise in Not geraten sind, können bei ihrem Studentenwerk ein Darlehen beantragen. Die Studentenwerke können Darlehen in Höhe eines drei- bis niedrig vierstelligen Betrag vergeben. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Eine andere Möglichkeit, finanzielle Not abzuwenden, besteht für Studierende in der Beantragung eines Härtefalldarlehen beim Jobcenter (nach § 27 Abs. 3 Satz 1 SGB II). Viele Studierende sind von regulären Leistungen des Arbeitslosengeldes II ausgeschlossen. Der Wegfall einer Verdienstmöglichkeit könnte als besonderer Umstand anerkannt werden, der einen Härtefall begründet.

Wer ohne oder mit geringem Einkommen ist und keinen Anspruch auf ALG I hat, kann Grundsicherungsleistung beantragen. Mit dem „Sozialschutzpaket“ sind die Anspruchsvoraussetzungen für das Arbeitslosengeld II abgesenkt und der Zugang somit erleichtert. Zu Fragen und Antworten sowie zum Antragsverfahren hat der DGB ein Info-Blatt erarbeitet. Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit gibt es ebenso Informationen.



Wer psychisch Erkrankte in der Corona-Krise unterstützt

Die Deutsche Depressionshilfe bietet digitale Unterstützung während der momentanen Corona-Situation an. Mit dem Online-Programm „iFightDepression“ können Betroffene z. B. ihren Alltag strukturieren und lernen, negative Gedankenkreise zu durchbrechen. Einen kostenlosen Zugang erhält man unter der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.) bietet eine psychologische Beratung mit der BDP-Corona-Hotline an. Die Hotline mit der Rufnummer 0800 777 22 44 ist täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geschaltet.

Das fachlich moderierte Online-Forum des Vereins „Diskussionsforum Depression e.V.“ bietet die Möglichkeit, online zu diskutieren und gemeinsam schwierige Situationen zu bewältigen.
www.diskussionsforum-depression.de

Eine Informationsbroschüre für Erkrankte, deren Angehörige und Freund*innen in Leipzig hat das Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. zusammengestellte. Der Wegweiser kann helfen, die*den richtige*n Ansprechpartner*in oder die richtige Einrichtung im Bedarfsfall zu finden.


Online-Beratung: Tipps und Hinweise für Beratungsstellen

So wie wir bei Plan B(eruf) sind zurzeit viele Beratungsstellen und Projekte gezwungen, ihre Angebote telefonisch durchzuführen oder sich mit Online-Alternativen auseinanderzusetzen. Da die Umstellung sehr kurzfristig erfolgen muss, sind besonders viele Herausforderungen dabei zu meistern. Auch wenn hier sicherlich jede*r Anbieter*in ein eigenes Konzept entwickeln muss, so gibt es zumindest etliche Übersichten, Artikel und Internetseiten, auf denen man sich Informationen zum Thema Online-Beratung holen kann. Auf der Seite des Paritätischen gibt es eine gute Zusammenstellung mit vielen Links, die man als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Thema nutzen kann. Weitere Informationen finden Sie hier


Grüne Berufe: Nachhaltigkeit im Blick

Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen, die sich mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit befassen, steigt. Dies merken wir immer wieder in unseren Beratungen. Daher möchten wir an dieser Stelle einen kurzen Einblick geben, welche Berufe dafür in Frage kommen können. Manche scheinen auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so „grün“. Denkt man diese Ausbildungen jedoch im Kontext – wie Tätigkeiten in Bio- oder Fairtrade-Läden, Biorestaurants, Ökohöfen oder bei Unternehmen, die sich mit alternativen Energien befassen – erscheinen die Ausbildungen in einem ganz anderen Licht. Ein Gedankenspiel lohnt sich also!

Klassische Berufe im Umweltschutz sind zunächst die*der Schornsteinfeger*in und die*der Umweltschutztechnische*r Assistent*in. Zu den grünen Berufen zählen vor allem die*der Gärtner*in, Landwirt*in, Tierwirt*in, Winzer*in oder auch Forstwirt*in. Jedoch ist es auch möglich, sich als Koch oder Köchin in einem Biorestaurant zu engagieren oder als Kauffrau/-mann im Einzelhandel in Bioläden tätig zu werden. Ebenso kann die Abwasserentsorgung und -aufbereitung ein spannendes Feld sein, welchem sich u. a. Fachkräfte für Abwassertechnik widmen. Auch der hohe und schädliche Treibstoffverbrauch von Fahrzeugen wird immer wieder diskutiert. Wer also eine Affinität für Autos, Roller und Co. sowie ein großes Interesse an alternativen Antriebstechnologien besitzt, kann sich unter anderem über Ausbildungsplätze in der Automobilindustrie bei entsprechenden Herstellern erkundigen.

Die Seite des Ökolandbau informiert nicht nur über Ausbildungsmöglichkeiten im ökologischen Bereich, sondern auch über Studienangebote und die Weiterbildung über eine Fachschule mit Schwerpunkt Ökolandbau.

Informationen zu den klassischen grünen Berufen bietet die Website des Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Eine erste Übersicht findet sich auch hier auf unserer Homepage


Auch in der aktuellen Situation wichtig: Ausbildungsplätze recherchieren!

Trotz der momentan unsicheren Situation in der Wirtschafts- und Arbeitswelt ist es möglich und wichtig, nach geeigneten Ausbildungsplätzen zu recherchieren und sich zu bewerben. Potentielle Arbeitgeber sind auch in Zeiten des Homeoffice aktiv und nehmen Bewerbungen entgegen. Zwar setzen Unternehmen momentan ihre Vorstellungsgespräche vor Ort aus, manche sind aber bereits auf Telefon oder Video-Chat umgestiegen.

Ausbildungsplatzangebote finden Sie unter anderem bei der Jobbörse der Agentur für Arbeit (dort Suche nach Ausbildung auswählen), den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer (HWK) sowie bei den Kammern der Freien Berufe (z. B. Steuerfachangestellte*r, Notarfachangestellte*r). Ebenso lohnt sich ein Blick in branchenspezifische Jobbörsen oder Suchmaschinen wie Google for Jobs und indeed. 

Bei Ihrer Recherche haben Sie mehrere Ausbildungsplätze gefunden, die für Sie von Interesse sind und eine Auswahl fällt schwer? Dann informieren Sie sich vorab ausführlich über die Unternehmen und überlegen Sie, welches am besten zu Ihnen passen könnte. So haben Sie bereits auch eine erste Grundlage für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch geschaffen. Natürlich ist es auch immer von Vorteil, sich auf mehrere freie Stellen zu bewerben. Das erhöht Ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Um einen entsprechend guten ersten Eindruck bei Ihrem Wunschunternehmen zu hinterlassen und das Interesse an Ihnen als zukünftige*r Auszubildende*r zu steigern, sind aussagekräftige Bewerbungsunterlagen von großem Wert! Hierzu können Sie sich gern von uns beraten lassen. Tipps und Anregungen rund um das Erstellen von Motivationsschreiben und Lebenslauf finden Sie zudem auf einer Vielzahl von Internetseiten. Wir können u. a. diese empfehlen:

www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/bewerbung-ausbildungsplatz
www.planet-beruf.de/schuelerinnen/meine-bewerbung/bewerbungstraining
www.abi.de/bewerbung.htm
www.karrierebibel.de/bewerbung
www.bewerbung.net/bewerbungsschreiben
www.azubi.de/beruf/tipps/bewerbungsschreiben-ausbildung
www.ausbildung.de/ratgeber/bewerbung

Kurs nehmen auf…

Unsere Homepage-Rubrik „Kurs nehmen auf…“ stellt Ausbildungsberufe vor, die für Studienabbrecher*innen interessant sein können, weil sie spannende Tätigkeiten und gute Berufsaussichten miteinander verbinden. Seit dem letzten Newsletter sind zwei Berufe dazugekommen: Steuerfachangestellte*r und Kaufleute im E-Commerce. 

Wir danken den Master-Studierenden der Wirtschaftspädagogik der Universität Leipzig für die Erstellung der Steckbriefe.

 

Broschüre veröffentlicht: „Unterstützungskompass – Wer hilft Unternehmen in der Region Leipzig beim Thema Ausbildung?“

Unterstützungskompass

Ausbildung mag in Corona-Zeiten nicht als dringliches Thema erscheinen, aber irgendwann wird hoffentlich wieder Fachkräftenachwuchs benötigt. Unternehmen, denen die Erfahrung fehlt oder die das Potential sehen, ihre Ausbildung zu verbessern, stehen eine Vielzahl von Beratungs- und Unterstützungsangeboten in der Region Leipzig zur Seite. In unserer Zusammenarbeit mit Unternehmen ist uns aufgefallen, dass die Angebote zum Teil kaum bekannt sind und es entstand die Idee, einen "Unterstützungskompass" zum Thema Ausbildung zu entwickeln. Dieser liegt nun online zum Download als PDF-Dokument bereit.

Wer gedruckte Exemplare kostenfrei zugesandt bekommen möchte, schreibt bitte eine kurze E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.



Novellierung des Berufsbildungsgesetzes: Mindestvergütung für Auszubildende und weitere Änderungen

Seit 01.01.2020 gilt für neu abgeschlossene betriebliche und außerbetriebliche Berufsausbildungsverhältnisse eine Mindestvergütung für Auszubildende. Ziel ist, die berufliche Ausbildung attraktiver zu machen. Gesetzlich festgelegt ist dies im neuen Berufsbildungsgesetz (BBiG). Neu geregelt wurde weiterhin die Freistellung an Berufsschultagen und am Vortag der Abschlussprüfung sowie die Bereitstellung von Ausbildungsmitteln.   

Bei Fragen sind die Aus- und Weiterbildungsberater*innen der Kammern gerne für Sie da.



Neues aus der Berufs- und Fortbildung: Neue und modernisierte Ausbildungsberufe und Verbesserungen beim Aufstiegs-BAföG  

Ausbildungsberufe sind in Ausbildungsordnungen geregelt. Eine Ausbildungsordnung legt einen einheitlichen Standard für die betriebliche Ausbildung fest. Da sich die Arbeitswelt wandelt, werden von Zeit zu Zeit die Ausbildungsordnungen angepasst. Eine Anpassung ist nun für die Berufe der IT-Branche, für die*den Mediengestalter*in Bild und Ton, die Bankkaufleute sowie die Kaufleute im Groß- und Außenhandel erfolgt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) informiert dazu hier.

Der berufliche Aufstieg von Fachkräften wird finanziell mit verschiedensten Instrumenten gefördert (eine Übersicht dazu z. B. hier). Die Reform des Aufstiegs-BAföG (ehemals: Meister-BAföG) bringt nun Verbesserungen u. a. bei der finanziellen Förderung für den Unterhalt, dem Zuschuss für den Lehrgang und für Prüfungsgebühren. Des Weiteren sind mehr Fortbildungen förderbar.

 

In eigener Sache: KOWA und Plan B(eruf) bei Instagram

Die KOWA Leipzig und Plan B(eruf) haben ihre Kanäle erweitert: Wir sind nun auch auf Instagram www.instagram.com/kowa_leipzig aktiv. Hier geben wir u. a. nützliche Infos für Studienzweifler*innen und -abbrecher*innen, Auszubildende, Unternehmen und Multiplikatoren weiter. Ein Blick und ein Abo lohnt sich!

 

Für einen nachdenklichen Moment empfehlen wir das Gedicht „Die Corona-Lehre“.

DIE CORONA-LEHRE

Quarantänehäuser spriessen,
Ärzte, Betten überall,
Forscher forschen, Gelder fliessen –
Politik mit Überschall.
Also hat sie klargestellt:
Wenn sie will, dann kann die Welt.
Also will sie nicht beenden
Das Krepieren in den Kriegen,
Das Verrecken vor den Stränden
Und dass Kinder schreiend liegen
In den Zelten, zitternd, nass.
Also will sie. Alles das.

Thomas Gsella

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