Aktuelles

Nach zwei Jahren Pandemie findet die Jahrestagung des Netzwerks der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen nun wieder in Präsenz statt.

Unter dem Thema „Diskriminierung in der Arbeitswelt – Erkennen und Handeln“ findet  am 9. Juni in Braunschweig und 5. Juli in Oldenburg eine Auseinanderetzung mit verschiedenen Diskriminierungsdimensionen statt. Neben wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den Themen bietet die Tagung spannende Einblicke in den praktischen Umgang mit Diskriminierung in den Betrieben und Organisationen.

Die Anmeldung für einen oder beide Tage finden Sie unter https://www.koop-son.de/aktuelles/termine


Programm in Braunschweig am Do., 9. Juni 2022 (10-17h)

Nach einführenden Vorträgen zu Diskriminierung in der Arbeitswelt (Dr.in Dr. Astrid Biele Mefebue) und zum rechtlichen Rahmen für Interessensvertreter*innen (Helga Nielebock) finden parallel verschiedene Workshops statt. Gemeinsam mit Expert*innen aus Forschung und Arbeitswelt werden in den Workshops praxisorientierte Handlungsoptionen abgeleitet. In Braunschweig gibt es Workshops zu den Themen

Diskriminierung am Arbeitsplatz – Wie können wir dem strukturell begegnen? (Dr. Mark Haarfeldt, Bildungsreferent beim DGB Bildungswerk BUND)

Behinderung und chronische Erkrankung in der Arbeitswelt (Heimo Linnemann, Schwerbehindertenvertreter bei Thyssen Krupp)

Zu jung? Zu alt? – Altersdiskriminierung im Betrieb (Prof. Klaus Rothermund, Professor für Allgemeine Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Als Frau in der Arbeitswelt - was tun gegen Sexismus? (Veronika Oechtering, Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen)


Programm in Oldenburg am Di., 5. Juli 2022 (10-17h)

Einführend spricht Elke Hannack, stellvertretende Bundesvorsitzende des DGB, über Gewerkschaftlicher Antidiskriminierungsarbeit. Einen Einblick zu Beratungs- und Beschwerdestellen gibt Sewita Mebrahtu, Beraterin für Antidiskriminierung, Beschwerde- und Anlaufstrukturen in Organisationen, ADE Universität Bremen. Anschließend werden gemeinsam mit Expert*innen aus Forschung und Arbeitswelt in parrallel laufenden Workshops praxisorientierte Handlungsoptionen abgeleitet. In Oldenburg gibt es Workshops zu den Themen:

Rassismus bei der Arbeit – was tun?! (Joe Onur, Personalrat und Sultan Unvar Sozialarbeiterin, beide Teamer*innen der gewerkschaftlichen Jugend- und Erwachsenenbildung)

Solidarisch mit trans*, inter* und nichtbinären Personen in der Arbeitswelt (Mine Pleasure Bouvar, Machtkritische Referent*in und Antidiskriminierungstrainer*in zu den Themen trans*Feindlichkeit und trans*Misogynie)

Haltung zeigen gegen rechte Positionen am Arbeitsplatz – aber wie? (Jasmina Bindner, Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Oldenburg und Ronja Kiese, Jugendbildungsreferentin, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V.)

Klassismus – Welche Rolle spielt die soziale Herkunft in der Arbeitswelt? (Dr. Francis Seeck, Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Antidiskriminierungstrainer*in sowie Tashy Endres, Trainerin für Antidiskriminierung, Gewaltfreie Kommunikation und Organisierungsstrategien)

An der HTWK Leipzig findet ab dem 27.04.2022 eine dreiteilige Workshopreihe "Arbeit und Studium" mit der DGB Jugend statt:

Arbeitsrecht und Sozialversicherung im Nebenjob
Mittwoch, 27. April, 15:30 - 17:00 Uhr | online
Dozentin: Nora Glaser


Berufsperspektiven als
Ingenieur:in (in Kooperation mit der IGM)

Mittwoch, 11. Mai, 15:30 - 17:00 Uhr | G 301
Dozent: Tomasz Gorski


Selbständigkeit und Studium

Mittwoch, 25. Mai, 15:30 - 17:00 Uhr | G 301

Dozent: Liam Bowes


Nähere Informationen dazu sowie den Zugang zum virtuellen Workshopraum finden sich hier.

Das Leuchtturmprojekt Quickstart Sachsen+ setzt im Rahmen der Initiative Bildungsketten seine Arbeit rund um die Gewinnung von Studienabbrecher:innen für die berufliche Bildung fort.

In der aktuellen Projektphase stehen folgende Themen im Fokus, welche zur Tagung innerhalb von Beiträgen und Workshops aufgegriffen werden:

  • Aufbau eines Übergangsmanagements mit speziellen Beratungs- und Coachingangeboten für Studienabbrecher:innen mit psychischen Belastungen und einem besonders hohen Orientierungs- und Beratungsbedarf,
  • die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Maßnahmen zur Überführung internationaler Studienabbrecher:innen in eine betriebliche Ausbildung in Sachsen und 
  • die Unterstützung von Employer Branding für KMU im Freistaat Sachsen.

Die Tagung wird als hybrides Format stattfinden- somit ist ein Austausch vor Ort in Freiberg, aber auch online möglich. Auf der Seite https://studienabbruch-und-weiter.de/zwischenbilanztagung/ ist eine verbindliche Anmeldung möglich.

Arbeitskreis beratender Stellen in Leipzig zum Thema „Studienzweifel und Studienabbruch" am 13.06.2022

Der nächste Arbeitskreis beratender Stellen wird am 13.06.2022 stattfinden. Die Organisation der Veranstaltung liegt beim Team von Quickstart Sachsen Plus aus Leipzig. Fragen dazu können gern an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.

Für Herbst 2022 plant die Kooperationsstelle Leipzig, sofern es die Corona- Situation zulässt, die Wanderausstellung "Frauenarbeit - Frauenrechte - Frauenalltag" nach Leipzig zu holen. Thematisch geht es um eine Ausstellung mit Brandenburger Zeitzeuginnen über einen Zeitraum von 60 Jahren. Gefördert wurde die Ausstellung vom DGB Bundesvorstand und der IG Metall/ Fond Neue Länder. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

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