Die KOWA bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 22. Juni 2018 in Leipzig

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Unter der Überschrift "Digital total? - Die Universität Leipzig und die Vorbereitung auf die digitale Arbeitswelt von morgen" wird sich die KOWA Leipzig bei der Langen Nacht der Wissenschaft am 22. Juni beteiligen. Zwischen 18 und 24 Uhr werden wir gemeinsam mit dem Ägyptologischen Institut, dem Projekt "Laboruniversität " und dem Career Service der Universität Leipzig den Leipziger Bürgerinnen und Bürgern sowie interessierten Wissenschaftler(inne)n und Studierenden verschiedene Veranstaltungen präsentieren. Neben einer Podiumsdiskussion, Vorträgen, Mitmachaktionen, Präsentationen sowie Führungen wird ein Film vom ZDF aus dem Jahr 1972 über die Welt im Jahr 2000 gezeigt. Unter dem Motto des Wissenschaftsjahres „Arbeitswelten der Zukunft“ soll es bei unserem Beitrag für die Lange Nacht der Wissenschaften vor allem um die Frage gehen, wie die Universität Leipzig auf die Arbeitswelt vorbereitet und dabei neue Entwicklungen einfließen lässt, innerhalb und außerhalb des Curriculums. Der Schwerpunkt wird dabei vor allem auf dem Thema Digitalisierung liegen und darauf, welche Fähigkeiten und Kompetenzen zukünftig in der Arbeitswelt gefordert sind. Veranstaltungsort ist das Ägyptische Museum Georg Steindorff (Kroch-Hochhaus) in der Goethestraße 2 (am Augustusplatz).
Weitere Informationen unter: http://www.wissenschaftsnacht-leipzig.de/


„Studienabbruch – Umfang und Motive“: Vortrag des DZHW am 26. April 2018
Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW (ehemals HIS) beschäftigt sich mittlerweile seit Jahrzehnten mit der Erforschung von Ursachen und Motiven von Studienabbrüchen sowie der Berechnung von Schwund- und Abbruchquoten. Richard König wird Mitarbeiter(inne)n von Hochschulen und Beratungseinrichtungen, die in ihrem Berufsalltag mit dem Thema Studienzweifel und Studienabbruch zu tun haben, Einblicke in die Studien geben und Ergebnisse diskutieren. Neben der Frage nach aktuellen Abbruchquoten und ob sich bestimmten Fachrichtungen bestimmte typische Abbruchgründe zuordnen lassen, wird thematisiert, wie sich Studienabbrüche möglicherweise frühzeitig erkennen lassen und welche Maßnahmen Hochschulen hierfür ergreifen. Es soll auch ein Blick darauf geworfen werden, wie Studienabbrecher(innen) die Übergänge hin zu neuen Berufsperspektiven gestalten und wie ihr weiterer Werdegang aussieht.    
Termin und Ort: 26.04.2018, 10–12 Uhr, Nikolaistraße 6-10, Raum 3.25 (um Anmeldung wird gebeten, da die Plätze begrenzt sind)
Weitere Informationen zur Studie: http://www.dzhw.eu/projekte/pr_show?pr_id=240


Rückblick: Workshop „Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt“

Workshopziel    Gruppenarbeit

[Photos: KOWA Leipzig]

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde, die erhofften, aber auch die befürchteten Effekte der Digitalisierung auf die Wirtschaft und die Gesellschaft werden als weitreichend betrachtet. Der Workshop „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt“ am 16. März 2018 vermittelte den Teilnehmenden aus den Bereichen Weiterbildung und Bildungsberatung Informationen über momentan stattfindende Prozesse in der Arbeitswelt, die nur durch die jüngsten technologischen Entwicklungen möglich waren oder sind. Ziel des Workshops war es, dass Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt“ aufzubereiten, bereits vorhandene Erkenntnisse der Teilnehmenden zu bündeln und gemeinsam kritisch zu reflektieren. Bearbeitet wurden dabei folgende Fragen:

  • Was bedeutet Digitalisierung der Arbeitswelt?
  • Welche Entwicklungen im Kontext Digitalisierung gibt es?
  • Welche Auswirkungen hat Digitalisierung auf Berufe?
  • Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?

Die Dozentin Franziska Schork ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Es besteht die Möglichkeit, diesen Workshop auch für andere Zielgruppen zu organisieren, beispielsweise für Betriebs- und Personalräte sowie Gewerkschaften.
Ansprechpartnerin: Jana Wünsch (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0341/97-30033)

 

„Studienabbrecher als Auszubildende ins Boot holen“ – Plan B-Broschüre als BMBF-Publikation in neuer Aufmachung bundesweit verfügbar

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Schon seit einiger Zeit arbeitet das JOBSTARTER-plus-Projekt „Plan B“ bzw. das Anschlussvorhaben „Plan B(eruf)“ mit einer selbst entwickelten Handreichung für Unternehmen, in der für die    
Zielgruppe Studienabbrecher(innen) als Auszubildende sensibilisiert wird. Die Inhalte basieren auf den Erfahrungen, die wir seit 2015 in der Projektarbeit mit
Studienabbrecher(inne)n und Unternehmen in der Region Leipzig gemacht haben, die sich aber auch auf andere Regionen übertragen lassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
hat daher unsere Broschüre als Vorlage genutzt, so dass sie nun bundesweit auch von anderen Projekten und Einrichtungen genutzt werden kann.
(Hier kann die Broschüre bestellt oder heruntergeladen werden)


Neue Mitarbeiterin bei der KOWA: Anja Kobelt

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[Photo: KOWA Leipzig]

Durch die Bewilligung des Anschlussvorhabens „Plan B(eruf) – Berufliche Perspektiven nach Studienabbruch“ ergab sich die Möglichkeit, zum 1. Januar 2018 eine vierte Stelle (in Teilzeit) zu besetzen. Mit Anja Kobelt konnten wir eine Mitarbeiterin gewinnen, die in ihrem eigenen Lebenslauf duale Berufsausbildung und Studium verbindet. Vor und während des Studiums sammelte sie zudem Erfahrungen in verschiedenen Anstellungen, unter anderem im Vertrieb. Der Berufseinstieg gelang ihr als Referentin des Gesamtbetriebsrats der DB Cargo AG. Gute Bildung für gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe sind Themen, die ihr während ihres gesamten Weges wichtig waren und sind. Bei der KOWA sind ihre Schwerpunkte die Themen Ausbildungsattraktivität und -qualität.  


Projektmitarbeiter(in) für ein Jahr gesucht
In Vertretung von Susan Wille, die ab August 2018 für ein Jahr Erfahrungen im Ausland sammeln wird, suchen wir vom 1. August 2018 bis zum 31. Juli 2019 einen Projektmitarbeiter/eine Projektmitarbeiterin, die sich in erster Linie der Zielgruppe Studienzweifler/innen und Studienabbrecher/innen widmet. Berufserfahrung in der Beratung ist dabei zwingend notwendig. Die Arbeitszeit beträgt 28 Stunden/ Woche. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L bis zur Entgeltgruppe 13. Bewerbungsfrist ist der 30. April 2018.
Das Projekt „Plan B(eruf) – Berufliche Perspektiven nach Studienabbruch“ richtet sich an (potenzielle) Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher, die sich für eine duale Ausbildung in der Region Leipzig interessieren sowie an kleine und mittlere Unternehmen, die Studienabbrecher(innen) als Auszubildende gewinnen wollen.
Weitere Informationen

Zum Tode von Herrn Prof. Dr. Fritz Klauser
Mit großer Bestürzung erfuhren wir, dass Herr Prof. Dr. Fritz Klauser am 12.01.2018 unerwartet im Alter von nur 60 Jahren verstorben ist. Als Mitglied im Vorstand des KOWA-Vereins vertrat er die Universität Leipzig seit 2014 mit großem Engagement und vielen guten Ideen. Dieses Engagement über seine berufliche Tätigkeit als Professor für Wirtschaftspädagogik hinaus war nicht selbstverständlich und wir wussten es sehr zu schätzen. Seine liebenswürdige Art, seine Hilfsbereitschaft und seine Begeisterungsfähigkeit werden uns immer in Erinnerung bleiben.

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