Aktuelles

Bis zum 30.09.2022 können Frauen ab 16 Jahren aus Sachsen an einer landesweiten Dunkfeldbefragung zu Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und sexualisierter Gewalt sowie Stalking teilzunehmen. Die VisSa-Studie ("Dunkelfeldstudie zu Viktimisierung von Frauen durch häusliche Gewalt, Stalking und sexualisierte Gewalt") ist beauftragt und gefördert vom Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Durchgeführt wird sie über die Hochschule Merseburg. Hier gelangt man direkt zur Umfrage.

Nach zwei Jahren Pandemie findet die Jahrestagung des Netzwerks der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen nun wieder in Präsenz statt.

Unter dem Thema „Diskriminierung in der Arbeitswelt – Erkennen und Handeln“ findet  am 9. Juni in Braunschweig und 5. Juli in Oldenburg eine Auseinanderetzung mit verschiedenen Diskriminierungsdimensionen statt. Neben wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den Themen bietet die Tagung spannende Einblicke in den praktischen Umgang mit Diskriminierung in den Betrieben und Organisationen.

Die Anmeldung für einen oder beide Tage finden Sie unter https://www.koop-son.de/aktuelles/termine


Programm in Braunschweig am Do., 9. Juni 2022 (10-17h)

Nach einführenden Vorträgen zu Diskriminierung in der Arbeitswelt (Dr.in Dr. Astrid Biele Mefebue) und zum rechtlichen Rahmen für Interessensvertreter*innen (Helga Nielebock) finden parallel verschiedene Workshops statt. Gemeinsam mit Expert*innen aus Forschung und Arbeitswelt werden in den Workshops praxisorientierte Handlungsoptionen abgeleitet. In Braunschweig gibt es Workshops zu den Themen

Diskriminierung am Arbeitsplatz – Wie können wir dem strukturell begegnen? (Dr. Mark Haarfeldt, Bildungsreferent beim DGB Bildungswerk BUND)

Behinderung und chronische Erkrankung in der Arbeitswelt (Heimo Linnemann, Schwerbehindertenvertreter bei Thyssen Krupp)

Zu jung? Zu alt? – Altersdiskriminierung im Betrieb (Prof. Klaus Rothermund, Professor für Allgemeine Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Als Frau in der Arbeitswelt - was tun gegen Sexismus? (Veronika Oechtering, Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen)


Programm in Oldenburg am Di., 5. Juli 2022 (10-17h)

Einführend spricht Elke Hannack, stellvertretende Bundesvorsitzende des DGB, über Gewerkschaftlicher Antidiskriminierungsarbeit. Einen Einblick zu Beratungs- und Beschwerdestellen gibt Sewita Mebrahtu, Beraterin für Antidiskriminierung, Beschwerde- und Anlaufstrukturen in Organisationen, ADE Universität Bremen. Anschließend werden gemeinsam mit Expert*innen aus Forschung und Arbeitswelt in parrallel laufenden Workshops praxisorientierte Handlungsoptionen abgeleitet. In Oldenburg gibt es Workshops zu den Themen:

Rassismus bei der Arbeit – was tun?! (Joe Onur, Personalrat und Sultan Unvar Sozialarbeiterin, beide Teamer*innen der gewerkschaftlichen Jugend- und Erwachsenenbildung)

Solidarisch mit trans*, inter* und nichtbinären Personen in der Arbeitswelt (Mine Pleasure Bouvar, Machtkritische Referent*in und Antidiskriminierungstrainer*in zu den Themen trans*Feindlichkeit und trans*Misogynie)

Haltung zeigen gegen rechte Positionen am Arbeitsplatz – aber wie? (Jasmina Bindner, Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Oldenburg und Ronja Kiese, Jugendbildungsreferentin, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V.)

Klassismus – Welche Rolle spielt die soziale Herkunft in der Arbeitswelt? (Dr. Francis Seeck, Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Antidiskriminierungstrainer*in sowie Tashy Endres, Trainerin für Antidiskriminierung, Gewaltfreie Kommunikation und Organisierungsstrategien)

Für Herbst 2022 plant die Kooperationsstelle Leipzig, sofern es die Corona- Situation zulässt, die Wanderausstellung "Frauenarbeit - Frauenrechte - Frauenalltag" nach Leipzig zu holen. Thematisch geht es um eine Ausstellung mit Brandenburger Zeitzeuginnen über einen Zeitraum von 60 Jahren. Gefördert wurde die Ausstellung vom DGB Bundesvorstand und der IG Metall/ Fond Neue Länder. Weitere Informationen dazu finden Sie hier
Auf Grund der aktuellen Situation werden derzeit viele Veranstaltungen online angeboten, dadurch besteht auch aus der Ferne die Möglichkeit, ohne weiteren Aufwand daran teilzunehmen. So gibt es beispielsweise einige Angebote der deutschlandweit verteilten Kooperationsstellen zu verschiedenen Themen wie bspw. digitalte Arbeit, Mobilität, Rechtsextremismus. Eine Übersicht über die aktuellen Veranstaltungen finden Sie hier

Sie beschäftigen Studienzweifel oder sogar Gedanken an einen Studienabbruch? Sie wissen nicht, wie es für Sie weitergehen kann? Oder überlegen Sie sogar schon, eine Berufsausbildung zu beginnen?

In unserer Beratung unterstützen wir Sie gern.

Aktuell gibt es die Möglichkeit, Kurzberatungen während unserer offenen Telefonsprechstunde, montags in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 0341/97-30037 in Anspruch zu nehmen.

Auch außerhalb der offenen Sprechstunden bieten wir Beratungen zu den Themen Studienzweifel und Studienabbruch an. Nach vorheriger Anmeldung finden diese immer montags, in der Zeit von 12.30 bis 15.00 Uhr, und donnerstags, in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr, statt.  Diese können telefonisch, per Video-Chat oder vor Ort (Ritterstraße 12, 2. Etage, Raum 303, 04109 Leipzig) in Anspruch genommen werden. Bitte kontaktieren Sie dazu zunächst Sandy Mann per E-Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!], um einen Termin zu vereinbaren.

Zudem sind an der HTWK Leipzig montags in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr innerhalb einer Sprechstunde ebenfalls Beratungen nach vorheriger Anmeldung möglich. Auch diese können telefonisch, per Video-Chat oder vor Ort in Anspruch genommen werden. Bitte kontaktieren Sie dazu Melanie Eulitz per E-Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!], um einen Termin zu vereinbaren.




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